Die Evaluierung der Informationsdienste der öffentlichen Bibliotheken: Ein ganzheitlicher Ansatz

Die Evaluierung der Bibliotheken basiert im allgemeinen auf einem quantitativen Ansatz: Anzahl der Medien, der Ausleihen, der aktiven Leser... Diese Zahlen sind von unbestreitbarem Nutzen, doch sich darauf zu beschränken, unterstützt eine vereinfachte und lückenhafte Analyse der Dienste einer öffentlichen Bibliothek, die besonders ihre soziale Dimension in den Schatten stellt. Die Autoren, drei schottische Forscher, sind somit der Ansicht, dass das erste Anliegen einer öffentlichen Bibliothek nicht sein sollte, herauszufinden, welche Ressourcen ihre Benutzer befragen oder entleihen, sondern vielmehr, wie die Suchanfrage oder Entleihung einer Ressource zur persönlichen und sozialen Entwicklung des Benutzers beigetragen hat. Um dies zu erreichen, schlagen sie einen ganzheitlichen Ansatz der Evaluierung vor, der die quantitativen und qualitativen Methoden verbindet.