Hat die die tausendjährige Opposition Archive/Bibliotheken im digitalen Zeitalter noch Sinn?

Dieser Artikel analysiert die einstmals klaren und binären Beziehungen zwischen Archiven und Bibliotheken, dann das Eindringen eines lachenden Dritten, der Dokumentation. Er stellt sich Fragen über Konsequenzen der digitalen Erschütterung auf Medienproduktion, ihren Status, ihre Masse, ihre Organisation und über die Weiterentwicklung des Lebenszyklus der Information. Er schließt ab mit der Fortdauer eines Dualismus der Zweckbestimmung und der Ziele zwischen Bibliotheken und Archiven trotz der technischen und sozialen Weiterentwicklung.