„Manga-Cafés“: eine lehrreiche Konkurrenz

Seit einiger Zeit sieht man in Frankreich Manga-Cafés zum Vorschein kommen. Es handelt sich um in Japan entstandene Einrichtungen, wo man kostenpflichtig Mangasammlungen benutzen darf. Diese alternativen (und sogar konkurrierenden) Angebote zu den öffentlichen Bibliotheken sind besonders lehrreich. Sie verstehen es in der Tat, Nutzen aus den spezifischen Besonderheiten des Mangaformats und der kulturellen Praktiken, die mit ihm einhergehen und die oft weitgehend von den Bibliothekaren ignoriert werden, zu ziehen. Sie werden jedoch mehr und mehr dazu gebracht, Bestände dieser Art aufzubauen.