Die französische Nationalbibliografie wurde im Jahre 1811 geschaffen. Ihre Geschichte ist direkt mit jener der Pflichtabgabe verbunden, welche in den letzten drei Jahrhunderten zwischen drei Zielen navigiert ist: Anreicherung der nationalen Sammlungen, Schutz des Urheberrechts und Überwachung, ja sogar Zensur. Trotz dieser Wechsel und den Weiterentwicklungen der Form und des Umfangs, den sie erfahren hat, hat die Nationalbibliografie immer noch das gleiche Ziel: die Gesamtheit der französischen Verlagsproduktion bekannt zu machen. Um diese Aufgabe bestens zu erfüllen und sich an die Anwendungen, die daraus folgen anzupassen, fährt diese Momentaufnahme der nationalen Produktion fort, sich weiterzuentwickeln und neue Funktionalitäten einzusetzen.