Sich setzen, wildern, sich biegen: die Körpersprache der Mediathek. Sind wir bereit zu einem stillen Durcheinander?

Diesen besonderen Ort durch das körperliche Prisma zu verstehen, heißt, sich zu fragen, welchen Einfluss die in der Mediathek angewandten Gesten und Haltungen auf das Empfinden des Benutzers, auf die Wahrnehmung der Medien und den erwiesenen Dienst haben können. Welchen Diskurs übertragen die Bibliothekare ja sogar die Benutzer selbst durch diese ungeschriebene Sprache auf die Art und Weise, wie sie die Bibliothek begreifen und die Art und Weise, wie sie sie der Welt, die sie umgibt, öffnen? In einer Zeit, in der die Frage des Körpers in unseren westlichen Gesellschaften an Boden gewinnt, ermöglicht ein Umweg über den Tanz und über die Emotion, einen neuen Blick auf die Bibliothek zu werfen.