Die Bibliothek in unterprivilegierten Wohngebieten: eine Stätte der individuellen Wiedereingliederung

Die Autorin des Artikels, eine Soziologin, wirft einen kritischen Blick auf die paradoxe Situation welche die Bibliothek in sozial benachteiligten Wohnvierteln einnimmt. Sie schlägt vor die Bewohner, Opfer der sozialen Ausgrenzung, durch kulturelle Massnahmen zu emanzipieren. Dabei stützt sie sich auf die Situation in Toulouse, ihr Studiengebiet. Sie untersucht die Klientel der Bibliotheken der Vororte, ihre Gepflogenheiten und Erwartungen.