Religion und Bibliotheken in den USA: eine „trennende Mauer“?

Die Vereinigten Staaten sind aus religiösen Konflikten hervorgegangen. Die Schwierigkeit für die amerikanische Gesellschaft, wie auch für die Bibliotheken, besteht darin die Trennung zwischen Kirche und Staat zu erkennen und festzustellen was „Religion« ist. Das amerikanische Recht mischt sich nicht in diese Probleme ein und plädiert lediglich dafür die minimal zulässige Verhaltensweise zu definieren. Die Bibliotheken, Mikrokosmen der Gesellschaft, stellen einen vorgegebenen Berührungspunkt zwischen Staat und dem Bürger dar. Nach dem Muster anderer öffentlicher Einrichtungen erlauben sie die garantierten Regeln des sozialen Friedens zu testen. Sie betrachten sich als Stätte der Begegnung. Die „American Library Association« nimmt aktiv an der Verteidigung der intellektuellen Freiheit teil.