In Sache Universitätsbibliotheken: Zusammenarbeit anders gestalten

Universitäten sind heute mit zwei Phänomenen der Inflation konfrontiert: einer bedeutenden Zunahme von Studierenden und einem Übermass an Information. Daraus ergeben sich mehrere Konsequenzen für die professionelle Zusammenarbeit. Die miteinander in Konkurrenz stehenden Universitäten brauchen eine erkennbare Forschungspolitik, die sich nur entwickeln kann, wenn sie sich auf ein solides Dokumentationsprogramm stützt. Da die Universitäten sich einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen, muss der Lehrplan den Studierenden verschiedene Arbeitsweisen vermitteln, unter denen die Fähigkeit Dokumente zu erschliessen besonders wichtig ist. Sie können ihre Rolle im eigenen sozialen Umfeld nur dann behaupten, wenn sie ihre Bibliotheken hervorheben. Darum ist in Zukunft eine engere Zusammenarbeit beider auf allen Aktions- und Entscheidungsgebieten unabdingbar.