Kopernikus, Galileo, Ptolemäus und die andren

Seit der Öffnung Osteuropas und Russlands werden die Kunstschätze dieser Länder systematisch geplündert. Genauer gesagt wird der Bestand an alten Büchern von National-, öffentlichen und Universitätsbibliotheken regelmässig durch Plünderer reduziert, die entweder auf eigene Kosten arbeitende Einzelpersonen sind oder organisierte internationale Banden. Im Auftrag reicher westlicher Sammler oder durch Verkauf der gestohlenen Objekte über offizielle Kanäle (Auktionshallen, Antiquare), fügen die Diebe dem Kulturerbe dieser Länder einen unschätzbaren Schaden zu. Einige Fälle, die kürzlich bekannt wurden, stellen wahrscheinlich nur einen Bruchteil der enormen Plünderungen dar, die nur deshalb ausgeführt werden können, weil die Diebe wohlhabende "Kunden" in westlichen Ländern finden.