Leseförderung und Interkommunalität: ein Überblick

Wer den Platz, den die interkommunale Leseförderung einnimmt, beschreiben will, muss den Strukturwechsel in der allgemeinen politischen Landschaft berücksichtigen, der seit 1999 mit der Verabschiedung der sogenannten Voynot und Chevènement Gesetze im Gang ist. Was die Bibliotheken betrifft so wird die Rolle der "Öffentlichen Einrichtungen Intekommunaler Kooperation" immer deutlicher sichtbar und mehrere Möglichkeiten bieten sich an: entweder die pauschale Übernahme des Bibliotheksnetzes, oder überhaupt keine Zuständigkeitserklärung auf dem Gebiet. Aber man könnte auch nur bestimmte Projekte von kommunalem Interesse einbeziehen. Die kommenden Jahren werden für die territoriale Organisation der Leseförderung bestimmend sein, und Bibliotheksfachleute werden dabei eine führende Rolle spielen.