Die Erweiterung des Zugangs zur Information: An der Freien Universität Brüssel durchgeführte Umfragen und Untersuchungen

Die neuen Technologien haben eine Reorganisation des wissenschaftlichen Verlagswesens und des Vertriebs der Veröffentlichungen in Gang gebracht. Das Aufkommen der elektronischen Periodika auf dem Web und die Benutzung von Internet haben zu einer Kompetenzerweiterung innerhalb des wissenschaftlichen Verlagswesens und zu einer vermehrten Zusammenarbeit der verschiedenen Zwischenhändler geführt. Dem gegenüber möchten die Bibliotheken eine bessere Abstimmung zwischen den Bedürfnissen ihrer Leser und dem dokumentarischen Angebot garantieren. Mehrere Umfragen wurden innerhalb der Hochschulgemeinde durchgeführt, mit dem Ziel die Nachfrage bezüglich des Zugangs zur wissenschaftlichen Information, der elektronischen Dokumentelieferung, der Benutzung der bibliographischen Suchinstrumente oder des Zugangs zu elektronischen Periodika besser zu umreissen. Gleichzeitig wurde das Angebot der wissenschaftlichen Verleger und der Zwischenhändler untersucht. Die herausragenden Tendenzen machen deutlich, dass die Benutzer sich einen einzigen Ansprechpartner wünschen, der für sie die vielfältigen Zugänge und die komplexen Angebote maskiert. Wesentlich erscheint hierbei, dass die Bibliotheken ihre Rolle innerhalb der akademischen Institution und in Bezug auf die Gegenbenheiten der Informationswelt neu bestimmen.