Outsourcing steht zur Diskussion: das Dilemma der Fremdleistungen bei den Erwerbungen

Der Entschluß der öffentlichen Bibliotheken des Bundesstaates Hawaï in den USA ihre Erwerbungen als Fremdleistungen bei einem Privatunternehmen einzukaufen, hat zu einer lebhaften Diskussion innerhalb der nordamerikanischen Bibliothekarsgemeinde geführt. Für die Anhänger des Outsourcing genießt das Dienstleistungsangebot an die Bevölkerung Vorrang, die Bestände werden zu einem im Pflichtenheft festlegbarem Rohstoff. Für die fachmännischen Gegner dieses Verfahrens, bleiben die Erwerbungen untrennbar an die berufliche Kompetenz gekoppelt Ist Outsourcing Rationalisierung einer technischen Funktion oder Verneinung der Bibliothekare ? Das Gespräch zwischen Bart Lane, Projektleiter in Hawaï und Beverly Goldberg von der American Library Association liefert leidenschaftliche und auseinandergehende Argumente.