Der Schutz der nationalen Schätze und die Verbreitung der Kulturgüter: der Fall des handschriftlichen und graphischen Erbes

Das Gesetz über die Ausfuhr von Kulturgütern vom 31. Dezember 1992 zielt im Rahmen des Abbaus der Zollschranken in der Europäischen Union darauf hin, den Verbleib von Werken von künstlerischem und historischem Interesse auf französischem Territorium zu sichern. Um die gesamte Reichweite des neuen Gesetzes in seinen Auswirkungen auf einem so speziellen Gebiet wie dem geschriebenen und graphischem Erbe zu beurteilen, muß man die Grenzen, die Schnittstellen mit den internationalen Regelungen sowie die Vergleichspunkte mit anderen nationalen Gesetzen erkennen, die ebenso Indikatoren für die Adäquatheit im Kontext der Internationalisierung des Kunst- und Antiquariatsmarktes darstellen.